22. Januar 2026
Kartenzahlung in Deutschland: Debitkarte beliebter als Bargeld
Die Präferenzen deutscher Verbraucher beim Bezahlen verschieben sich weiter in Richtung digitaler Lösungen. Aktuelle Daten aus dem Visa Payment Monitor 2025 zeigen, dass die Debitkarte mit 38 % das beliebteste Zahlungsmittel der Bundesbürger ist und Bargeld (27 %) den zweiten Platz belegt. Händler, die die Erwartungen ihrer Kunden erfüllen möchten, müssen dieser Entwicklung gerecht werden, um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben.
Digitalisierung wird zur Kundenerwartung
Die Ergebnisse der repräsentativen forsa-Studie verdeutlichen, dass digitale Bezahloptionen für die Konsumenten nicht länger eine Option, sondern eine Erwartungshaltung darstellen:
- Wunsch nach Wahlfreiheit: 71 % der Befragten sprechen sich explizit dafür aus, überall die Möglichkeit zu haben, mit Karte oder Smartphone zu bezahlen.
- Vermeidung von Barzahlung: Die Nicht-Akzeptanz digitaler Verfahren führt zu einer direkten Einschränkung der potentiellen Kunden. Jeder Fünfte (20 %) gibt an, Geschäfte zu meiden, in denen nur Barzahlung möglich ist. In der Altersgruppe der Unter-35-Jährigen liegt dieser Wert sogar bei 31 %.
Albrecht Kiel, Zentraleuropa-Chef bei Visa, kommentiert diesen Befund als eine „klare Handlungsaufforderung, digitale Zahlungen überall anzubieten“, um den gestiegenen Anforderungen des Marktes gerecht zu werden.
Mobile Payment als Generationentrend
Parallel zur Dominanz der Debitkarte etabliert sich das Smartphone als festes Zahlungsmittel im Alltag. Rund jeder Vierte (23 %) bevorzugt Mobile Payment, eine Methode, deren Nutzung sich in den letzten fünf Jahren mehr als verdoppelt hat.
Insbesondere die Generation Z treibt diesen Wandel voran: Bei dieser Kundengruppe ist das Smartphone mit 42 % bereits das bevorzugte Zahlungsmittel, weit vor der Debitkarte (32 %) und Bargeld (18 %). Die Akzeptanz von Mobile Payment ist daher ein entscheidender Faktor, um diese wichtige Konsumentengruppe zu erschließen.
Fazit: Marktperspektive für den Handel
Die Studie zeigt: Digitale Zahlungsoptionen haben sich längst als Standard im Alltag vieler Kunden etabliert. Insbesondere Debitkarten und Mobile Payment gewinnen weiter an Bedeutung – und prägen die Erwartungen an den stationären Handel.
Für Händler bedeutet das: Die Einführung oder Optimierung digitaler Bezahlangebote ist kein „Nice-to-have“ mehr, sondern ein klarer Wettbewerbsfaktor. Wer heute auf Kartenzahlung, Wallets oder SoftPOS setzt, sichert sich nicht nur die Zufriedenheit bestehender Kunden, sondern erschließt auch neue Zielgruppen – vor allem jüngere Generationen, für die das Smartphone längst das bevorzugte Zahlungsmittel ist.
Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, das eigene Kassensystem zu überprüfen und zukunftssicher aufzustellen.
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