Payment Glossar

Hier werden alle Begriffe erklärt, die für Ihren Weg zum passenden Angebot wichtig sein könnten.

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A

Abrechnung
Regelmäßige Zusammenfassung aller Transaktionen und Gebühren, die dem Händler vom Payment Service Provider zur Verfügung gestellt wird.
Acquirer
Ein Finanzinstitut oder Zahlungsdienstleister, das für die Abwicklung von Kartenzahlungen im Auftrag eines Händlers verantwortlich ist. Der Acquirer stellt die Verbindung zum Kartennetzwerk (z. B. Mastercard, Visa) her und sorgt für die Gutschrift der Zahlungen auf dem Händlerkonto.
Aggregator
Ein Zahlungsdienstleister, der Zahlungen mehrerer Händler über ein gemeinsames Händlerkonto abwickelt. Dies erleichtert kleineren Unternehmen den Zugang zur Kartenzahlung, da sie keinen eigenen Acquirer-Vertrag benötigen.
Akzeptanzvertrag
Vertrag zwischen Händler und Zahlungsdienstleister, der die Bedingungen für die Annahme von Kartenzahlungen festlegt.
App-basierte Zahlung
Zahlungsmethode, bei der der Kunde über eine Smartphone-App bezahlt (z.B. PayPal, Apple Pay, Google Pay).
Apple Pay
Ein mobiler Bezahldienst von Apple, der kontaktloses Bezahlen mit dem iPhone oder der Apple Watch ermöglicht.
Authentifizierung
Der Prozess zur Überprüfung der Identität eines Zahlungsteilnehmers. Bei Kartenzahlungen kann dies durch PIN-Eingabe, Unterschrift oder biometrische Verfahren erfolgen.
Autorisierung
Die Genehmigung einer Zahlungstransaktion durch den Kartenherausgeber. Hierbei wird geprüft, ob ausreichend Guthaben vorhanden ist und die Karte nicht gesperrt ist.
Autorisierungscode
Einmalige Referenznummer, die bei einer erfolgreichen Autorisierung generiert wird und als Nachweis für die Genehmigung einer Transaktion dient.

B

Bankkarte
Eine Karte, die mit einem Bankkonto verknüpft ist und für Zahlungen genutzt werden kann.
Banklizenz
Eine behördliche Genehmigung, die es einem Unternehmen erlaubt, Bankgeschäfte durchzuführen, z. B. Zahlungsdienste anzubieten.
Barcode-Scanner
Der Barcode-Scanner ermöglicht diverse Funktionen wie z.B. das direkte Abkassieren. Außerdem können Sie Produkte direkt in Ihr Kassensystem einpflegen und erfassen so automatisch Preise, die Sie nicht mehr händisch eingegeben müssen.
Barcode-Zahlung
Zahlungsmethode, bei der ein Barcode vom Kunden gescannt oder vorgezeigt wird, um eine Zahlung auszulösen.
Batch-Verarbeitung
Das Sammeln und gebündelte Abrechnen von Transaktionen am Ende des Tages oder zu festgelegten Zeitpunkten.
Belegdrucker
Der Belegdrucker sorgt für eine schnelle und zuverlässige Ausgabe von Kassenbons. Er ermöglicht den direkten Ausdruck von Zahlungs- und Kaufbelegen, sodass Kunden sofort eine Quittung erhalten. Zudem werden Transaktionen automatisch dokumentiert, wodurch manuelle Eingaben entfallen und der Kassiervorgang effizienter wird.
Bezahl-App
Eine Anwendung auf dem Smartphone, mit der Kunden bargeldlos bezahlen können, z. B. PayPal oder Google Pay.
Bezahlfunktion
Die technische Möglichkeit, mit einer Karte oder einem anderen Medium zu bezahlen (z.B. kontaktlos, mit Chip, per Unterschrift).
BIN
Bank Identification Number, die ersten sechs Ziffern einer Kreditkartennummer, die den Kartenaussteller identifizieren.
Blacklist
Eine Liste mit gesperrten Karten oder betrügerischen Kunden, die vom Zahlungssystem automatisch abgelehnt werden.
Blended Rate
Ein einheitlicher Gebührensatz für alle Kartentypen, unabhängig von den tatsächlichen Unterschieden in den Interchange-Gebühren.
BLIK
Ein polnisches Zahlungssystem, das mobiles Bezahlen über einen generierten Code ermöglicht und zunehmend auch international verfügbar wird.
Bluetooth
Die Bluetooth-Funktion ermöglicht eine kabellose Verbindung zwischen Ihrem Kartenlesegerät und anderen Geräten wie Kassensystemen oder Belegdruckern. Dadurch bleibt Ihr Arbeitsplatz flexibel und aufgeräumt, ohne störende Kabel. Die schnelle und stabile Übertragung sorgt für eine reibungslose Kommunikation und eine effiziente Zahlungsabwicklung.
BNPL (Buy Now, Pay Later)
Eine Zahlungsmethode, bei der Kunden den Kauf sofort tätigen, aber erst später bezahlen, z. B. per Rechnung oder Ratenzahlung.
Buchhaltungsintegration
Die Buchhaltungsintegration sorgt für eine automatische Übertragung aller Transaktionsdaten in Ihr Buchhaltungssystem. So werden Umsätze, Gebühren und Steuerinformationen direkt erfasst, ohne dass manuelle Eingaben nötig sind. Dies spart Zeit, minimiert Fehler und erleichtert die Finanzverwaltung sowie die steuerliche Abrechnung.

C

Card-Not-Present
Transaktionen, bei denen die physische Karte nicht vorliegt, wie Online- oder Telefon-Bestellungen.
Cashback
Die Möglichkeit für Kunden, bei einem Einkauf zusätzlich Bargeld vom Händler zu erhalten, das ihrem Konto belastet wird.
Chargeback
Ein Rückbuchungsverfahren, bei dem der Karteninhaber eine Transaktion bei seiner Bank reklamiert. Wird die Reklamation anerkannt, wird der Betrag dem Karteninhaber gutgeschrieben und dem Händler belastet.
Checkout
Der letzte Schritt im Kaufprozess, bei dem der Kunde die Bestellung abschließt und die Zahlung erfolgt.
Chip & PIN
Zahlungsmethode bei Kartenzahlungen, bei der ein Chip auf der Karte ausgelesen und die Zahlung mit einer PIN bestätigt wird.
Chipsperrung
Deaktivierung des Chips einer Zahlungskarte bei Verdacht auf Missbrauch oder nach Meldung des Verlusts.
Click & Collect
Ein Service, bei dem Kunden online bestellen und die Ware im Geschäft abholen und bezahlen können.
Co-Badging
Eigenschaft einer Zahlungskarte, die mehrere Zahlungsnetzwerke nutzen kann (z.B. girocard und Maestro auf einer Karte).
Contactless Payment
Kontaktloses Bezahlen durch Auflegen der Karte oder des Smartphones auf ein entsprechendes Lesegerät.
Credit Card
Eine Karte, mit der Kunden weltweit bezahlen können; der Betrag wird dem Kunden später in Rechnung gestellt.
CVV/CVC
Card Verification Value/Code, eine Sicherheitsnummer auf der Rückseite von Kredit- oder Debitkarten zur Verifizierung.

D

Debitkarte
Zahlungskarte, die direkt mit einem Bankkonto verbunden ist und bei der Zahlungen sofort vom Konto abgebucht werden (z.B. girocard, Visa Debit).
Deckungs­prüfung
Überprüfung, ob das Konto des Kunden ausreichend gedeckt ist, um eine Zahlung durchzuführen.
Digital Wallet
Eine digitale Geldbörse auf dem Smartphone, in der Zahlungsinformationen gespeichert sind, z. B. Apple Pay oder Google Pay.
Digitaler Beleg
Der digitale Beleg bietet eine moderne und umweltfreundliche Alternative zum Papierbon. Er wird direkt nach der Zahlung per QR-Code, SMS, E-Mail oder App bereitgestellt und ermöglicht Kunden einen schnellen Zugriff auf ihre Kaufnachweise. Zudem entfällt das Ausdrucken, wodurch Kosten gesenkt und der Kassiervorgang noch nachhaltiger wird.
Disagio
Die Gebühr, die der Händler an den Zahlungsdienstleister für die Abwicklung von Kartenzahlungen zahlt, meist als Prozentsatz vom Umsatz.
Dual-Interface-Karte
Eine Zahlungskarte, die sowohl kontaktlos (NFC) als auch mit Chip und PIN genutzt werden kann.
Dynamic Currency Conversion (DCC)
Ein Service, der es ausländischen Kunden ermöglicht, in ihrer eigenen Währung zu bezahlen, während der Händler in der lokalen Währung abrechnet.

E

E-Commerce-Integration
Die E-Commerce-Integration ermöglicht eine nahtlose Anbindung Ihres Onlineshops an das Zahlungssystem. Kunden können bequem und sicher mit verschiedenen Zahlungsmethoden bezahlen, während Transaktionen automatisch im System erfasst werden. Dies vereinfacht den Verkaufsprozess, reduziert manuellen Aufwand und sorgt für eine effiziente Abwicklung Ihrer Online-Zahlungen.
E-Wallet
Digitale Geldbörse, die auf dem Smartphone oder online genutzt wird und verschiedene Zahlungsmittel verwaltet.
EC-Karte
Veralteter Begriff für die deutsche Debitkarte (heute: girocard), mit der Kunden bargeldlos bezahlen können.
Einrichtungs- & Aktivierungsgebühren (einmalige Kosten)
Dieser Betrag fällt für Händler an, um das Zahlungsgerät und/oder die Software betriebsbereit zu machen. Er wird einmalig bei der Inbetriebnahme erhoben und umfasst diverse Service-Leistungen, die für die Bereitstellung erforderlich sind. Händler haben häufig die Wahl zwischen einer Selbstinbetriebnahme oder können einen Einrichtungsservice vor Ort buchen.
EMV
Ein internationaler Standard für Chip-Karten, benannt nach den Gründern Europay, Mastercard und Visa.
EMV-Standard
Sicherheitsstandard für Chip-Karten, benannt nach den Gründern Europay, Mastercard und Visa.
Escrow-Service
Ein Treuhanddienst, der Zahlungen erst dann freigibt, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind.
Ethernet
Die Ethernet-Verbindung sorgt für eine stabile und zuverlässige Netzwerkverbindung Ihres Kartenterminals oder Kassensystems. Durch die kabelgebundene Anbindung profitieren Sie von einer konstanten Internetverbindung ohne Störungen durch WLAN-Schwankungen. Dies gewährleistet eine schnelle und sichere Zahlungsabwicklung – ideal für geschäftskritische Transaktionen.

F

Factoring
Der Verkauf offener Rechnungen an ein Factoring-Unternehmen, das dem Händler sofort das Geld auszahlt und das Risiko übernimmt.
Fixe Kosten pro Transaktion/Fixe Transaktionskosten (pro TRX)
Die Kosten pro Transaktion decken alle fixen Transaktionskosten ab, einschließlich Postengebühren (nur Girocard), Clearinggebühren (falls pro Transaktion) sowie Netzwerk- & Autorisierungsgebühren (falls pro Transaktion).
Floor Limit
Der Höchstbetrag, bis zu dem Transaktionen ohne Online-Autorisierung durchgeführt werden können.
Flottenmanagement
Verwaltungssystem für mehrere Zahlungsterminals eines Händlers, das zentrale Konfiguration und Wartung ermöglicht.

G

Girocard
Das deutsche Debitkartensystem (früher EC-Karte), das von deutschen Banken und Sparkassen ausgegeben wird.

H

High-Risk Merchant
Händler in Branchen mit erhöhtem Risiko für Chargebacks oder Betrug, die oft höhere Gebühren zahlen müssen.

I

Inkasso
Der Einzug offener Forderungen durch ein spezialisiertes Unternehmen, wenn Kunden nicht fristgerecht zahlen.
Integrated Payment Solution
Eine Zahlungslösung, die direkt in das Kassensystem oder die E-Commerce-Plattform des Händlers integriert ist.
Interchange-Fee (Interbankenentgelt)
Die Gebühr, die von der Bank des Karteninhabers an die Bank des Händlers für jede Kartentransaktion gezahlt wird.

K

Kassensystemintegration über die ZVT- oder O.P.I.-Schnittstelle
Die Kassensystemintegration über die ZVT-oder O.P.I.-Schnittstelle ermöglicht eine nahtlose Verbindung zwischen Kartenlesegerät und Kassensystem. Zahlbeträge werden automatisch übermittelt, sodass manuelle Eingaben entfallen und Fehler vermieden werden. Dies beschleunigt den Bezahlvorgang, optimiert den Kassenablauf und sorgt für eine sichere sowie zuverlässige Abwicklung von Transaktionen.
Kauf auf Rechnung
Eine Zahlungsmethode, bei der der Kunde die Ware erhält und erst später bezahlt, oft innerhalb eines festgelegten Zeitraums.
Kontaktlose Zahlungen
Mit kontaktlosen Zahlungen können Kunden einfach durch das Dranhalten von Karte, Smartphone oder Smartwatch ans Gerät bezahlen – ohne PIN-Eingabe bei kleineren Beträgen. Das ist schnell, hygienisch und bequem.
Kreditkarte
Zahlungskarte, die dem Kunden einen Kredit einräumt und monatliche Abrechnung ermöglicht (z.B. Visa, Mastercard, American Express).
Kryptowährung
Digitale Währung auf Basis von Blockchain-Technologie (z.B. Bitcoin oder Ethereum), die als Zahlungsmittel verwendet werden kann.

L

Lastschrift
Ein Zahlungsverfahren, bei dem der Zahlungsempfänger den geschuldeten Betrag vom Konto des Zahlungspflichtigen einzieht.
Leasing
Finanzierungsmodell für Zahlungsterminals, bei dem der Händler eine monatliche Gebühr für die Nutzung zahlt.

M

Mehrwertsteuer (MwSt.)
Steuer auf den Warenwert, die in Deutschland bei elektronischen Zahlungen automatisch dokumentiert werden muss.
Merchant Account
Ein spezielles Bankkonto, über das Händler Kartenzahlungen abwickeln und Zahlungen empfangen können.
Mindest-Disagio
Für jede Kartenzahlung fällt eine Mindestgebühr an. Liegt die reguläre prozentuale kostensatz darunter, wird stattdessen der feste Mindestbetrag berechnet. Das kann besonders nachteilig für Händler mit vielen kleinen Zahlbeträgen sein.
Mindestservicegebühr (MMSC – Minimum Monthly Service Charge)
Die Mindestservicegebühr ist der monatlich zu zahlende Mindestbetrag, den ein Händler oder Vertragspartner an seinen Zahlungsdienstleister entrichten muss – unabhängig vom tatsächlichen Transaktionsvolumen. Beispiel: Wenn die MMSC auf € 10,– festgelegt ist und Ihre tatsächlichen Transaktionsgebühren in einem Monat nur 7 € betragen, wird eine Ausgleichszahlung von 3 € berechnet, damit der Mindestbetrag von 10 € erreicht wird. Liegt Ihr Gebührenaufkommen über 10 €, zahlen Sie nur die tatsächlich angefallenen Gebühren – keine zusätzliche MMSC. Die Mindestservicegebühr dient dazu, die Basisbetriebskosten, Systemnutzung und Supportleistungen des Zahlungsdienstleisters zu decken, auch wenn in einem bestimmten Monat nur wenige oder keine Transaktionen stattfinden.
Mobil (5G/4G/LTE)
Die mobile Verbindung über 5G/4G/LTE ermöglicht eine flexible und unabhängige Nutzung Ihres Kartenlesegeräte oder Kassensystems – ganz ohne WLAN oder Kabel. So können Zahlungen jederzeit und überall sicher abgewickelt werden, egal ob im Geschäft, auf Märkten oder unterwegs. Dies sorgt für maximale Mobilität und unterbrechungsfreie Abwicklungen Ihrer Zahlungen.
mPOS (Mobile Point of Sale)
Mobile Bezahllösung, die Smartphones oder Tablets in Verbindung mit kleinen Kartenlesern zu Zahlungsterminals macht.

N

Net D
Zahlungsbedingung, die angibt, dass der volle Rechnungsbetrag innerhalb einer bestimmten Anzahl von Tagen (z. B. Net 30 = 30 Tage) zu zahlen ist.
Netzbetreiber
Unternehmen, das die technische Infrastruktur für die Übertragung von Zahlungsdaten zwischen Terminal und Acquirer bereitstellt.
NFC
Near Field Communication – eine drahtlose Technologie, mit der Geräte über kurze Distanzen Daten austauschen können. Wird u.a. für kontaktlose Kartenzahlungen eingesetzt.
No-Show-Gebühr
Eine Gebühr, die Kunden berechnet wird, wenn sie einen reservierten Service nicht wahrnehmen.
Non EWR-Karten
Karten die außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) ausgestellt wurden, z. B. USA, Schweiz, China, Großbritannien.

O

Omnichannel
Ein Ansatz, bei dem Kunden über verschiedene Kanäle (Online-Shop, Ladengeschäft, App) ein nahtloses Einkaufserlebnis geboten wird.
One-Click-Payment
Eine Zahlungsmethode, bei der Kundendaten gespeichert werden, um zukünftige Käufe mit einem Klick zu ermöglichen.
Online Umsätze einsehen
Die Funktion zur Online-Umsatzübersicht ermöglicht den jederzeitigen Zugriff auf alle Transaktionen in Echtzeit. Über ein sicheres Webportal oder eine App (z. B. das Dashboard/Portal des Zahlungsanbieters) können Umsätze eingesehen, gefiltert und analysiert werden. Das erleichtert die Finanzkontrolle, optimiert das Cashflow-Management und sorgt für maximale Transparenz im Zahlungsverkehr.
Online-Banking
Elektronische Abwicklung von Bankgeschäften über das Internet, oft genutzt für Überweisungen und Zahlungen.
Open Banking
Ein System, bei dem Banken Drittanbietern Zugriff auf Kontodaten gewähren, um neue Finanzdienstleistungen zu ermöglichen.

P

Payment Link
Ein Zahlungslink, den Händler per E-Mail oder SMS versenden können, um Zahlungen zu erhalten.
Payment Service Provider (PSP)
Ein Dienstleister, der verschiedene Zahlungsmethoden für Händler integriert und die technische Abwicklung übernimmt.
PayPal
Online-Zahlungssystem, das Zahlungen zwischen Konten über E-Mail-Adressen ermöglicht und auch im stationären Handel genutzt werden kann.
Persönliche Beratung
Entweder die Anbieter oder PAYVED unterstützen Sie bei der Auswahl der passenden Zahlungslösung – individuell und transparent. So können Sie genau das Terminal oder SoftPOS-Angebot finden, das zu Ihrem Geschäft passt.
POS-Terminal
Ein Gerät, das am Point of Sale (Verkaufsort) zur Annahme von Kartenzahlungen genutzt wird. Es ermöglicht die Kommunikation mit den Zahlungsnetzwerken und verarbeitet Transaktionen sicher.
Privatkunden-Kreditkarte
Kreditkarte für Verbraucher im Gegensatz zu Business- oder Corporate-Karten, die für Geschäftskunden bestimmt sind.
pro TRX (Fixe Kosten pro Transaktion)
Fixe Kosten pro Transaktion/Fixe Transaktionskosten Die Kosten pro Transaktion decken alle fixen Transaktionskosten ab, einschließlich Postengebühren (nur Girocard), Clearinggebühren (falls pro Transaktion) sowie Netzwerk- & Autorisierungsgebühren (falls pro Transaktion).

Q

QR-Code-Zahlung
Eine Zahlungsmethode, bei der ein QR-Code gescannt wird, um eine Zahlung auszulösen.

R

Ratenkauf
Der Kunde bekommt die Ware sofort und zahlt den Kaufpreis anschließend in gleichmäßigen Monatsraten über einen vereinbarten Zeitraum.
Ratenzahlung
Der Käufer begleicht eine offene Forderung (z. B. eine Rechnung oder einen Kaufpreis) in mehreren Teilbeträgen statt auf einmal — das ist ein allgemeines Zahlungsmodell, nicht immer direkt mit einem neuen Kauf verbunden.
Rechnungskauf
Der Kunde erhält Ware oder Dienstleistung zuerst und zahlt den Gesamtbetrag danach innerhalb eines vereinbarten Zahlungsziels (z. B. 14 oder 30 Tage) in einer Einmalzahlung.
Referenznummer
Eindeutige Kennung für eine Transaktion, die zur Nachverfolgung und bei Reklamationen wichtig ist.
Reservierung
Vorläufige Blockierung eines Betrags auf dem Konto oder der Karte des Kunden ohne sofortige Abbuchung.
Routing
Weiterleitung einer Zahlung über verschiedene Netzwerke und Systeme vom Zahlenden zum Empfänger.
Routing-Nummer
Eine Identifikationsnummer, die verwendet wird, um Banken bei der Abwicklung von Transaktionen zu identifizieren.

S

SCA (Strong Customer Authentication)
Eine EU-Vorgabe, die eine starke Kundenauthentifizierung bei elektronischen Zahlungen verlangt, z. B. durch Kombination von Passwort und SMS-Code.
SEPA (Single Euro Payments Area)
Ein einheitlicher Euro-Zahlungsraum, der grenzüberschreitende Überweisungen und Lastschriften innerhalb Europas erleichtert.
Sicherheitscode (CVV/CVC)
Ein dreistelliger Code auf der Rückseite von Kreditkarten, der bei Online-Zahlungen zur Verifizierung dient.
Signatur
Unterschrift des Kunden auf einem Beleg zur Autorisierung einer Kartenzahlung (wird zunehmend durch PIN ersetzt).
Sofortüberweisung
Online-Zahlungsverfahren, bei dem Geld direkt vom Konto des Kunden überwiesen wird mit sofortiger Zahlungsbestätigung.
Sonstige Transaktionskosten
Kosten, die zusätzlich zu den fixen Transaktionskosten anfallen, z. B. für Währungsumrechnung, Chargebacks, Interchange-Gebühren oder spezielle Zahlungsarten. Die genauen Kosten variieren je nach Anbieter und Vertragsmodell.
Standzeitengebühr
Pauschale Gebühr, die unabhängig vom Umsatz für die Bereitstellung eines Terminals erhoben wird.

T

Tap & Go
Umgangssprachlicher Begriff für kontaktloses Bezahlen durch einfaches Vorhalten der Karte oder des Smartphones.
Tap to Pay
Eine kontaktlose Zahlungsmethode, bei der Kunden ihre Karte oder ihr Smartphone an ein Lesegerät halten, um zu bezahlen.
Tokenisierung
Verfahren, bei dem sensible Zahlungsdaten durch einen einmaligen Code (Token) ersetzt werden, um sie besser zu schützen.
Touchscreen
Wenn man mit dem Finger direkt auf dem Display eines Gerätes tippen kann, spricht man von einem Touchscreen. Im Vergleich zu einem Terminal mit Tastatur ist eines mit Touchscreen zudem einfacher zu säubern.
Trinkgeldfunktion
Die Trinkgeldfunktion ermöglicht eine einfache und flexible Annahme von Trinkgeldern direkt am Kartenterminal. Kunden können den gewünschten Betrag bequem auswählen und kontaktlos hinzufügen. Dies fördert höhere Trinkgelder, reduziert den Bargeldbedarf und erleichtert die Abrechnung für das Personal.

U

Überweisung
Klassische Methode, bei der Geld von einem Konto auf ein anderes transferiert wird.
Unterkonto
Ein separates Konto innerhalb eines Hauptkontos, das für bestimmte Zwecke verwendet wird.

V

V-Pay
Europäisches Debitkartensystem von Visa, das als Alternative oder Ergänzung zur girocard verwendet wird.
Verkaufsstelle (Point of Sale)
Physischer oder virtueller Ort, an dem der Kunde eine Ware oder Dienstleistung kauft und bezahlt.
Vertragshändler
Händler, der einen Akzeptanzvertrag mit einem Acquirer oder Payment Service Provider abgeschlossen hat.
Vorautorisierung
Vorläufige Autorisierung eines Betrags ohne sofortige Abbuchung, oft bei Hotels oder Mietwagen verwendet.

W

White-Label-Lösung
Zahlungslösung eines Anbieters, die vom Händler unter eigenem Namen und Design angeboten werden kann.
WLAN
Die WLAN-Funktion ermöglicht eine kabellose Verbindung Ihres Kartenlesegeräts oder Kassensystems mit dem Internet. Dadurch sind Sie flexibel in der Platzierung des Geräts und benötigen keine kabelgebundene Netzwerkverbindung (Ethernet). Dies sorgt für eine stabile, schnelle und sichere Zahlungsabwicklung – überall dort, wo WLAN verfügbar ist.

Z

Zahlungsauslösedienst
Dienstleister, der im Auftrag des Kunden Überweisungen direkt vom Bankkonto auslösen kann (PSD2-Regelung).
Zahlungsdienstleister
Ein Unternehmen, das technische und/oder finanzielle Infrastruktur zur Abwicklung von Zahlungen bereitstellt. Dazu gehören PSPs, Acquirer und andere Anbieter elektronischer Zahlungslösungen.
Zahlungsgarantie
Zusicherung, dass der Händler sein Geld erhält, auch wenn der Kunde nicht zahlt (bei bestimmten Zahlungsarten).
Zahlungslink
URL, die an Kunden gesendet werden kann, um eine Zahlung auszulösen (z.B. per E-Mail oder Messenger).
Zero-Floor-Limit
Betrag, ab dem eine Online-Autorisierung für eine Kartenzahlung erforderlich ist (heute meist bei 0 €).
Zwei-Faktor-Authentifizierung
Sicherheitsverfahren, bei dem zwei unterschiedliche Faktoren zur Bestätigung einer Zahlung erforderlich sind.

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